Peptid-Lexikon · Begriffe aus der Pharmakologie
Agonist
Ein Molekül, das an einen Rezeptor bindet und ihn aktiviert. Duale oder dreifache Agonisten aktivieren zwei oder drei verschiedene Rezeptoren.
Im Labor
Das Gegenstück ist der Antagonist, der an den Rezeptor bindet, ihn aber nicht aktiviert. Welche Rezeptoren ein Peptid in der Literatur adressiert, nennen die Datenvergleiche.
Mehr dazuDatenvergleichWeitere Begriffe: Begriffe aus der Pharmakologie
- BioregulatorBezeichnung für kurze Peptide aus zwei bis vier Aminosäuren, die vor allem in der russischen Forschung untersucht wurden, etwa Epithalon.
- DAC (Drug Affinity Complex)Eine Gruppe aus Lysin und Maleimidopropionsäure, die kovalent an Albumin bindet.
- GHRHGrowth Hormone-Releasing Hormone, ein Peptidhormon aus 44 Aminosäuren.
- HalbwertszeitDie Zeit, in der die Hälfte eines Stoffes abgebaut oder ausgeschieden ist.
- InkretinDarmhormone wie GLP-1 und GIP.
- RezeptorEin Protein, an das ein Botenstoff bindet und so ein Signal in der Zelle auslöst.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.