Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
Aib (Aminoisobuttersäure)
Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff. Sie macht die benachbarte Peptidbindung schwer spaltbar. Semaglutid trägt Aib an Position 8 statt Alanin.
Im Labor
Aib kommt in mehreren synthetischen Analoga vor, um den Abbau an einer bestimmten Stelle zu verhindern. In der Sequenz erscheint es meist als „Aib“ oder „U“.
Mehr dazuDatenvergleichWeitere Begriffe: Struktur und Synthese
- AcetylierungDas Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- AnalogonEin Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- D-AminosäureDas Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure.
- FehlsequenzEin Nebenprodukt der Synthese, dem eine oder mehrere Aminosäuren fehlen.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.