Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
D-Aminosäure
Das Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure. Proteasen erkennen D-Aminosäuren schlecht, deshalb enthalten viele synthetische Peptide wie GHRP-2 oder Ipamorelin gezielt D-Reste.
Im Labor
In Sequenzen werden D-Aminosäuren oft mit einem vorangestellten „D-“ oder in Kleinbuchstaben geschrieben. Die Masse ist gleich wie bei der L-Form, die Stabilität gegenüber Proteasen aber höher.
Mehr dazuDatenvergleichWeitere Begriffe: Struktur und Synthese
- AcetylierungDas Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus.
- Aib (Aminoisobuttersäure)Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- AnalogonEin Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- FehlsequenzEin Nebenprodukt der Synthese, dem eine oder mehrere Aminosäuren fehlen.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.